Ratgeber · Wintergarten

Kaltwintergarten oder Warmwintergarten?

Beide sehen auf den ersten Blick ähnlich aus – im Alltag unterscheiden sie sich deutlich. Hier sehen Sie, welcher Wintergarten zu Ihrer Nutzung passt.

Kurz erklärt

Kaltwintergarten: eine Terrassenüberdachung aus Aluminium, die mit Glasschiebewänden ganz oder teilweise geschlossen wird. Er ist nicht gedämmt und nicht beheizt – ideal, um die Terrasse von Frühling bis Herbst länger zu nutzen.

Warmwintergarten: ein echter Wohnraum-Anbau mit gedämmten Aluminiumprofilen von Schüco oder Aluprof und 2- oder 3-fach Isolierverglasung. Er kann beheizt und das ganze Jahr genutzt werden.

KaltwintergartenWarmwintergarten
NutzungFrühling bis Herbstganzjährig, beheizbar
ProfileAluminium, ungedämmtgedämmte Profile (Schüco, Aluprof)
VerglasungEinfachglas, Glasschiebewände2- oder 3-fach Isolierglas
ElementeGlasschiebewände, Glaskeile, SeitenwändeHebeschiebetüren, Schiebefenster, Dreh-Kipp- und Belüftungsfenster, Türen
DachGlas, Polycarbonat oder SandwichpaneelIsolierglas, Dachgefälle 4–14°
Untergrundbestehende Terrasse meist ausreichendFundament bzw. Bodenplatte nötig
Genehmigungabhängig von Größe und Ortin der Regel Bauverfahren

Wann passt der Kaltwintergarten?

  • Sie möchten die Terrasse vor Wind und Regen schützen und länger draußen sitzen.
  • Sie wollen flexibel bleiben: Glasschiebewände lassen sich im Sommer ganz öffnen.
  • Pflanzen sollen geschützt überwintern, ohne dass geheizt wird.

Wann lohnt sich der Warmwintergarten?

  • Sie wünschen sich zusätzlichen Wohnraum – als Esszimmer, Lounge oder Arbeitsplatz.
  • Der Raum soll auch im Winter warm und angenehm sein.
  • Der Wintergarten wird direkt an das Wohnzimmer angeschlossen, auch unter einem bestehenden Balkon.
Unser Tipp: Denken Sie bei beiden Varianten an Sonnenschutz und Lüftung. Eine Aufdach- oder Unterdachmarkise und Belüftungsfenster sorgen dafür, dass es im Sommer nicht zu warm wird.

Ein Beispiel aus der Region

In Markdorf haben wir einen Warmwintergarten mit 6,8 × 2,5 m gebaut – unter dem bestehenden Balkon verlängert, dreifach verglast, in Anthrazit (RAL 7016). So entstand ein heller Raum, der das ganze Jahr genutzt wird.

Beide Varianten in 3D vergleichen

Im Konfigurator können Sie Kalt- und Warmwintergarten mit Ihren Maßen zusammenstellen – inklusive Türen, Fenstern und Markisen.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was ist der Unterschied zwischen Kalt- und Warmwintergarten?

Der Kaltwintergarten ist eine Überdachung mit Glasschiebewänden ohne Dämmung. Der Warmwintergarten hat gedämmte Profile und Isolierverglasung und ist ganzjährig beheizbar.

Kann ich einen Kaltwintergarten heizen?

Nicht sinnvoll – ohne Dämmung entweicht die Wärme schnell. Für eine Nutzung im Winter ist der Warmwintergarten die richtige Wahl.

Welche Systeme verwenden Sie für Warmwintergärten?

Wir bauen Warmwintergärten mit Profilsystemen von Schüco und Aluprof, mit 2- oder 3-fach Verglasung.

Braucht ein Warmwintergarten ein Fundament?

Ja, in der Regel ein Fundament bzw. eine Bodenplatte. Wir planen das mit und koordinieren die Arbeiten.

Kann ich den Wintergarten vorher in 3D sehen?

Ja, im 3D-Konfigurator stellen Sie Kalt- oder Warmwintergarten mit Ihren Maßen, Türen und Fenstern zusammen.

Ihre Terrasse – jetzt planen

Stellen Sie Ihre Überdachung im 3D-Konfigurator zusammen oder schicken Sie uns Fotos und Maße. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

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